„Wildes Plastik“ für Tissue
Erste Klopapier-Verpackung mit PCR aus der Umwelt.
Nachhaltiges Toilettenpapier von Goldeimer in einer Bischof+Klein Verpackung aus „wildem Plastik“ von WILDPLASTIC®– eine Mission, die vor drei Jahren begann. Nun sind in der Toilettenpapier-Verpackung für Goldeimer 50 Prozent PCR-Material (Post Consumer Recyclate) und 50 Prozent neues Kunststoffgranulat verarbeitet.
WILDPLASTIC® hat es sich zur Mission gemacht, die Welt von „wildem" Plastikmüll zu befreien und damit das Müllproblem anzugehen. Das gesammelte Plastik wird zu PCR-Kunststoffgranulat verarbeitet und in bestehenden Recyclingkreisläufe in Deutschland eingesetzt. Goldeimer setzt sich für eine wasserlose, dezentrale und kreislauforientierte Sanitärversorgung ein. Mit dem Verkauf von nachhaltigem Klopapier unterstützt Goldeimer Sanitärprojekte, Aufklärungs- und Bildungsarbeit weltweit.
2020 entstand zwischen Goldeimer und WILDPLASTIC die Idee, eine rundum nachhaltige Verpackung aus „wildem“ Plastik herzustellen. Überlegt, getan. Nachdem das wilde Plastik durch WILDPLASTIC in Südamerika gesammelt und dann in Portugal zu neuem Granulat recycelt worden war, standen erste Tests im InnoLAB in Lengerich an. Unter realen Produktionsbedingungen konnte danach das „wilde Plastik“ erstmals mit einem Anteil von 50 Prozent in der Goldeimer Toilettenpapier-Verpackung verarbeitet werden.
Nachdem WEPA das Tissue für Goldeimer im Februar in Mainz produziert hatte, erfolgte die sogenannte Hochzeit: Das produzierte Toilettenpapier wurde in unsere Stiftstapelbeutel mit einem Anteil von 50 Prozent „wildem Plastik“ verpackt. Seit Ende März sind die Verpackungen nun im Handel erhältlich, zum Beispiel bei Rewe in Lengerich. Vielleicht gibt es auch in Ihrer Nähe bereits einen Supermarkt, in dem sie diese erste Toilettenpapier-Verpackung aus wildem Plastik kaufen können.
Neueste Beiträge
Rubriken
- Aktuelles (23)
- Innovation (7)
- Menschen bei Bischof+Klein (12)
- Nachhaltiger Produktschutz (2)
- Pressemitteilung (1)
- Artikelübersicht